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Zeichnen und von Hand schreiben in deinen Notizen, mit Finger, Maus oder Stift
Notes öffnet jetzt ein Blatt im Vollbild für Skizzen, Schemata und Handschrift, mit einem Strich, der wie echte Tinte auf Druck reagiert. Die Zeichnung steht in der Notiz neben deinem Text, und du kannst sie wieder öffnen und weitermachen.
Manches ist schneller gezeichnet als getippt: der Grundriss einer Küche, ein Pfeil von einem Kasten zum anderen, ein Kreis um die eine Zahl, auf die es ankommt. Bisher hieß das: ein Zettel, ein Foto vom Zettel und ein Bild, das du nicht mehr ändern konntest.
Jetzt zeichnest du direkt in der Notiz. In Notes öffnet die Zeichen-Schaltfläche in der Werkzeugleiste der Notiz ein Blatt, das den ganzen Bildschirm füllt. Zeichne mit dem Finger auf dem Handy, mit der Maus am Computer oder mit einem Eingabestift, etwa einem Apple Pencil auf dem iPad. Tippe auf Fertig, und die Zeichnung landet in der Notiz genau dort, wo du gerade geschrieben hast, zwischen deinen Absätzen.
Drei Werkzeuge, drei Strichstärken, sechs Farben
- Stift, für Handschrift und feine Linien.
- Filzstift, kräftiger, für Formen, Wände und Pfeile.
- Textmarker, breit und durchscheinend, um über schon Gezeichnetes zu markieren.
Jedes gibt es in Fein, Mittel oder Dick, in Schwarz, Blau, Grün, Gelb, Rot oder Violett. Das ist bewusst wenig: genug, um Dinge auseinanderzuhalten, aber nicht so viel, dass du erst lange auswählst.
Ein Strich, der sich wie Tinte verhält
Die Linie des Stifts reagiert auf Druck. Drückst du leicht oder ziehst schnell, wird sie dünner; wirst du langsamer und drückst fester, wird sie voller. So sieht deine Handschrift wie deine Handschrift aus und nicht wie eine Linie, die überall gleich breit ist. Maus und Finger haben keinen Druck, dort übernimmt deine Geschwindigkeit diese Aufgabe.
Auf dem iPad legst du beim Schreiben die Hand auf das Glas. Sobald der Stift das Blatt berührt, zeichnet die Handfläche nicht mehr: Ab dann verschiebt ein Finger die Seite, zwei zoomen sie, und nur der Stift hinterlässt Spuren.
Zwei Radierer
Der Radierer löscht nur, was er berührt, wie ein echter: das Ende eines Worts, eine Wand im Grundriss, die Spitze eines Pfeils. Tippst du ihn noch einmal an, wird er zum Strich-Radierer, der ganze Striche mit einer Berührung entfernt, etwa den Pfeil, der an der falschen Stelle gelandet ist. Für alles andere gibt es Rückgängig und Wiederholen.
Zoom für die Details
Zoome bis zum Sechsfachen hinein, mit zwei Fingern, mit einer Zoomgeste auf dem Trackpad oder mit Strg und dem Mausrad, um ein kleines Maß einzutragen oder eine Ecke sauber zu schließen. Die Linien bleiben bei jedem Zoom scharf, weil Notes sie als Striche speichert, nicht als Pixel. Die Zoomanzeige oben auf dem Blatt, oder Strg+0, bringt dich zurück zur ganzen Seite.
Morgen wieder öffnen
Eine Zeichnung wird nicht zu einem Bild plattgedrückt, über das du nur noch drübermalen kannst. Wähle sie in der Notiz aus und tippe auf Zeichnung bearbeiten: Jeder Strich ist noch da, zum Radieren, Ergänzen oder Fertigzeichnen, Strich für Strich.
Gleichzeitig ist sie ein ganz normales Bild und geht überall mit, wohin die Notiz geht: auf dein Handy und deinen Computer, in einen Export und auf die öffentliche Seite der Notiz, wenn du eine einschaltest.
Drei Ideen zum Ausprobieren
Eine Küche ausmessen. Bevor du die Schränke bestellst, zeichne Wände, Fenster und Tür mit dem Filzstift und schreib jedes Maß mit dem Stift an seine Wand. Unter die Zeichnung, als normaler Text: die Geräte, die du willst, und das Angebot des Küchenstudios. Verknüpfe die Notiz mit dem Umbau in Projects, dann stehen Plan und Skizze beieinander.
Das Whiteboard im Meeting. Jemand zeichnet den neuen Ablauf ans Whiteboard, und alle fotografieren es. Zeichne ihn stattdessen direkt ins Protokoll, neben die Entscheidungen, zu denen er geführt hat, damit das Schema dort ist, wo alle danach suchen. Mehr dazu in Protokolle, die deine KI wiederfindet.
Einen Plan markieren. Bei der Baustellenbegehung, mit dem PDF des Architekten an der Notiz, skizzierst du die Ecke, die sich ändert: Textmarker über die Wand, die rauskommt, Rot für die neuen Steckdosen, ein Fragezeichen dort, wo du eine Antwort brauchst. Zurück am Schreibtisch öffnest du die Zeichnung wieder und bringst sie ins Reine.
Text und Zeichnung, in einer Notiz
Die Zeichnung lebt nicht in einer anderen App oder in einer eigenen Datei, die du im Blick behalten musst. Sie steht in der Notiz bei dem, was du geschrieben hast, im Notizbuch, in das sie gehört, und erscheint, sobald du diese Notiz öffnest.
Öffne eine Notiz in Notes, wähle die Zeichen-Schaltfläche in der Werkzeugleiste und probier den Stift erst mit leichter, dann mit fester Hand. Er gehört zu Cronum Work, mit Tasks, Projects und Next.